Helfen, wo Hilfe gebraucht wird

Die Corona-Hilfe der Diakonie Michaelshoven

Balkonkonzert
Die Diakonie Michaelshoven veranstaltet während der Corona-Pandemie Balkon-Konzerte für Pflegeheim-Bewohner

Die Corona-Krise traf und trifft viele ältere Menschen und einkommensschwache Gesellschaftsgruppen besonders hart. Um ihnen zu helfen, hat die Diakonie Michaelshoven verschiedene Corona-Hilfen ins Leben gerufen.

Durch die Pandemie entstehen an vielen Stellen Notlagen. So traf der Lockdown vor allem Familien mit geringen Einkommen, denn günstige Essensangebote wie Schulkantinen fielen weg und führten zu finanzieller Belastung. In dieser Situation war die Diakonie Michaelshoven zur Stelle. Sie verteilte Einkaufsgutscheine für Supermärkte an die betroffenen Familien, um sie zu entlasten. Auch Kinder in stationären Einrichtungen spürten die Auswirkungen der Pandemie: Sie konnten nicht mehr zur Schule gehen. Die Diakonie half mit Bastel- oder Lernmaterialien, um aufkommender Langeweile entgegenzuwirken und das Homeschooling zu vereinfachen.

„Die Diakonie Michaelshoven ist für Menschen in Köln und Umgebung da“, sagt Sonja Harken, Fundraising-Beauftragte der Diakonie. Als größter diakonischer Träger im Kölner Raum betreuen die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter Kinder und Jugendliche, Senioren, Menschen mit Behinderung und Menschen in Krisensituationen. Sie alle sind von der Pandemie besonders betroffen, denn viele ihrer Probleme werden durch Corona verschlimmert. Die Diakonie Michaelshoven hat einen Corona-Fonds eingerichtet, der Spenden für die Corona-Hilfe sammelt, um so zumindest einen Teil des finanziellen Hilfebedarfs zu decken.

Seniorin Tablet
Mit Tablets können viele Heimbewohner den Kontakt nach draußen halten

Herzensangelegenheit Seniorenhilfe

„Die Spenden aus der Corona-Hilfe gehen dorthin, wo sie gerade dringend benötigt werden“, erklärt Sonja Harken. Das gilt im Besonderen auch für die Seniorenhilfe, ein Projekt, das Sonja Harken sehr am Herzen liegt. Denn hier sieht sie besonderen Handlungsbedarf. „Vor allem das Besuchsverbot war und ist sehr schlimm für die Senioren. Da viele von ihnen an Demenz erkrankt sind, haben sie teilweise gar nicht verstanden, warum ihre Angehörigen nicht mehr zu Besuch kommen. Das ist eine sehr einsame Zeit für sie.“  Mit dem Geld aus der Corona-Hilfe konnte jedoch schon vieles verbessert werden. Um Besuch von Angehörigen trotz allem möglich zu machen, hat die Diakonie Trennwände angeschafft, durch welche die Senioren sich mit ihren Angehörigen unterhalten konnten. Auch Tablets wurden den Bewohnern der Seniorenheime zur Verfügung gestellt, damit sie Kontakt halten können.

Den Mitarbeitern der Diakonie ist es auch wichtig, für die Menschen kleine Freuden im Alltag zu schaffen. Sie organisierten Balkonkonzerte, die sich bei den Senioren großer Beliebtheit erfreuten. Die Fundraising-Beauftragte berichtet von einer Pflegeheim-Bewohnerin, die besonders gerührt vom Auftritt eines kölschen Sängers war. „Wenn ich mitbekomme, wie sehr sich die Menschen über solche Kleinigkeiten freuen, bedeutet mir das besonders viel“, sagt sie.

Für die Weihnachtszeit wünscht Sonja Harken sich, dass die Senioren einen schönen Advent und ein weihnachtliches Fest feiern können - auch für den Fall, dass Besuche von Angehörigen nicht möglich sein werden. Ganz konkret ist zum Beispiel in Planung, in jeder Wohngruppe einen Tannenbaum aufzustellen. „Vor allem für ältere Menschen ist die Adventszeit eine wichtige, aber auch oft nachdenkliche Zeit. Ich hoffe, wir können den Senioren trotz der aktuellen Umstände ein schönes Weihnachtsfest bescheren.“

signum [ pr unterstützt die Arbeit der Diakonie Michaelshoven mit einer Spende. Wenn auch Sie spenden möchten, können Sie dies über ein Online-Formular unter www.diakonie-michaelshoven.de/online-spende oder an:

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Sürther Straße 169, 50999 Köln
Telefon Spendenservice: 0221 9956-1133

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Bildnachweis©: Diakonie Michaelshoven e.V.

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