Menarini Projektförderung 2021

Diabetes durch Manganmangel?

Menarini Projektförderung 2021
Die Menarini Projektförderung unterstützt Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Diabetes

Berlin. Erhöht eine Mutation am Mangan-Transporter-Gen das Risiko, an Diabetes zu erkranken? Dieser Frage widmet sich Dr. Martin Daniels, Arzt in Weiterbildung an der Klinik für Diabetologie und Nephrologie am Universitätsklinikum Tübingen. Für seine Forschungen auf diesem Gebiet erhielt er nun die mit 15.000 Euro dotierte Menarini Projektförderung 2021 der BERLIN-CHEMIE AG.

Die Tübinger Arbeitsgruppe untersucht die genetischen Faktoren, die zur Entstehung des Diabetes führen können. Dabei ist man auf die Bedeutung von Mangan gestoßen. Mangan ist ein wichtiges Spurenelement im menschlichen Stoffwechsel und an einer Reihe biochemischer Prozesse beteiligt. Außerdem vermindert es oxidativen Stress, indem es an der Beseitigung freier Radikale mitwirkt. Zudem ist bekannt, dass eine Mutation des Mangan-Transporter-Gens im Zusammenhang mit entzündlichen Veränderungen der Darmwand, dem Body-Mass-Index und einer Fettleberhepatitis in Zusammenhang steht. Anhaltende, niederschwellige Entzündungen, Übergewicht, Insulinresistenz begünstigen jedoch die Entstehung von Diabetes. Mit der Menarini Projektförderung sollen diese Zusammenhänge nun genauer untersucht werden. Möglicherweise könnte die einfache Substitution von Mangan bei Menschen mit (Prä-)Diabetes mit Mutation im Gen des Mangan-Transporters einen Teil dazu beitragen, die Erkrankung zu verhindern oder ihren Beginn zumindest hinauszuzögern.

Herausgeber: signum [ pr, nach Informationen der BERLIN-CHEMIE AG

Bildnachweis©: BERLIN-CHEMIE AG, Berlin, Schmittgall Werbeagentur, Stuttgart

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