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23.08.10

Anti-Aging-Rezepturen mit innovativen Inhaltsstoffen

München – Auch wenn Schönheit im Auge des Betrachters liegt, kennt man inzwischen doch eine Reihe von objektiven Parametern, die dazu beitragen, dass ein Gesicht schön aussieht. Allein Ebenmäßigkeit, gleichmäßige Pigmentierung und Feinheit der Hautstruktur haben eine starke Wirkung - eine Domäne, in der die langfristige Behandlung mit topischen Anti-Aging-Wirkstoffen schöne Ergebnisse erzielen kann.

Bei der Wahl geeigneter Kosmetika kommt es in erster Linie darauf an, die epidermale Barriere zu stabilisieren. In jedem Alter ist es außerdem wichtig, die antioxidative Kapazität der Haut zu stärken. Früher oder später sollte aber auch die Fibroblasten-aktivität angeregt werden, die bereits ab dem 25. Lebensjahr nachlässt, erklärte Frau Prof. Martina Kerscher, Hamburg.
Bezüglich der Wirkung dermatokosmetischer Stoffe gab es lange Zeit keine Evidenz. Das hat sich in den letzten Jahren geändert: Eine ganze Reihe von Wirkstoffen ist nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gut untersucht. Allerdings muss die Patientin Geduld aufbringen: Falten und Pigmentflecken, die sich über Jahre entwickelt haben, verschwinden nicht wieder über Nacht. Im optimalen Fall kann man nach drei Monaten erste Veränderungen erkennen; realistischer ist es, im Zeitraum von einem Jahr auf Effekte zu hoffen.


Kleine Veränderungen - große Wirkung
Den Stellenwert der topischen Wirkstoffe in einem professionellen Anti-Aging-Konzept beleuchtete Frau Dr. Corinna Maier-Simon, Leipzig. "Auch wenn wir als Dermatologen in unserer Toolbox eingreifende Instrumente haben, um Falten zu glätten: Um Patienten zufriedenzustellen, sind oft gerade die kleinen Schritte von Bedeutung", so die Expertin.
Man weiß aus vielen Befragungen, dass die meisten Deutschen, die an ihrem Äußeren etwas verändern möchten, nicht anders, sondern nur ein bisschen frischer, jünger aussehen wollen. Ihr Wunsch ist ein natürlich entspanntes Erscheinungsbild, nicht das objektiv glatteste Ergebnis.
Ein sozialpsychologisches Forschungsprojekts der Uni Regensburg beschäftigte sich mit der Frage "Was ist schön?"; die Ergebnisse kann man unter www.beautycheck.de nachlesen. Offenbar, so die Erkenntnis, sind Hauttextur, Hautoberflächen-beschaffenheit, Volumen und Konturierung wesentliche Attraktivitätsmerkmale.

Nicht die Falten alleine sind es, die alt machen, vielmehr kommt es auf die ästhetische Gesamtwirkung einer Anti-Aging-Behandlung an.
Das kann man einer interessanten Studie plastischer Chirurgen aus Texas entnehmen [1]: Danach ist das subkutane Fettgewebe des Gesichts in eine Anzahl distinkter anatomischer Kompartimente unterteilt, die unterschiedlich schnell altern. Dieser neuen Erkenntnis kann man auch in der Dermatokosmetik Rechnung tragen, wenn man solche Produkte wählt, die an den hauteigenen, physiologischen Regenerationsprozessen ansetzen.


Die natürliche Funktion der Zellen unterstützen
In den USA ist die Verwendung exogener Wachstumsfaktoren ein großes Thema. Bei uns sind diese Stoffe nicht zugelassen; zudem haben sie einen erheblichen Nachteil: ihren sehr unangenehmen Geruch. Eleganter ist die Methode, die hierzulande in innovativen Kosmetika Anwendung findet: Der Einsatz von Pflanzeninhaltsstoffen, die in der Lage sind, die Synthese hauteigener Wachstumsfaktoren zu stimulieren. In Studien ist belegt, dass diese "Botanicals" die Synthese der Faktoren TGF-β und HGF steigern und die Wundheilung verbessern können. Ebenso vermögen sie Hautalterungserscheinungen wirksam zu bekämpfen: Nachgewiesen sind

  • eine signifikante Verbesserung der Hautelastizität
  • eine Ankurbelung der Neosynthese elastischer Fasern sowie
  • ein verbesserter visueller Score.
Zu diesen sehr gut verträglichen Substanzen gehört "Proteic Gf", ein Stoff, der aus einer indischen Bohne gewonnen wird. Der Wirkstoff stimuliert die hauteigenen Wachstumsfaktoren, welche in das Fibroblastenwachstum und die Keratinozytenvermehrung involviert sind.
Eine weitere wichtige Gruppe unter den Anti-Aging-Substanzen sind bestimmte Zucker:
Im Zuge der Alterung stehen der Haut immer geringere Mengen des natürlichen Zuckers Xylose zur Verfügung, der für die Glykosaminoglykan-Synthese benötigt wird. Er kann durch Xyloside ersetzt werden. Diese Verbindungen entfalten ihre positive Wirkung auf drei Ebenen:
  • epidermal, indem sie die Funktion der Hyaluronsäure verbessern, für ein normales Wachstum der epidermalen Zellen und eine geordnete Struktur der Epidermis sorgen.
  • dermal, durch Stimulation der Glykosaminoglykan- und Proteoglykansynthese.
  • an der dermo-epidermalen Junktionszone: Hier kurbeln sie die Produktion von Bestandteilen der Mikrofibrillen sowie von Verankerungsfilamenten der Basalmembran an, die der Grenzfläche Stabilität verleihen.
Diese günstigen Effekte sind laut Frau Kerscher sowohl klinisch zu beobachten, als auch mit hochfrequenter Sonografie objektivierbar, die eine signifikante Verbesserung von Hautdicke wie –dichte erkennen lässt.

Die Pflegelinie Neovadiol Gf enthält mit Proteic Gf und dem Xylosid Pro-XylaneTM
eine hochwirksame Kombination für die aufbauende und Struktur gebende Pflege reifer Haut. Ergänzt durch einen bewährten sojahaltigen PhytokomplexTM als weitere Komponente, wirken der pflanzliche Inhaltsstoff, welcher die Synthese der hauteigenen Wachstumsfaktoren anregt und das für den Hautaufbau zentrale Zuckermolekül optimal zusammen. Das Gewebe der reifen Haut wird bei seiner permanenten Erneuerung unterstützt, es wird gestärkt und sichtbar gestrafft. Im Ergebnis wird langfristig dort, wo subkutanes Fett verlorenging, Substanz neu aufgebaut, während erschlaffte Partien durch höhere Elastizität wieder Kontur gewinnen.

Quelle:
Mittagsseminar Vichy: "Neues zum Anti-Aging", 29. Juli 2010 im Rahmen der 22. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie, München.

Literatur:
[1] Rohrich RJ, et al. Plast Reconstr Surg. 2007; 119: 2219-31.


Herausgeber:
LABORATOIRES VICHY
Georg-Glock-Str. 18
40474 Düsseldorf
www.vichyconsult.de

 
 

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