Update Photodermatologie 2018

Was gibt es Neues?

In der Hautklinik Detmold fand in diesem Jahr das VIII. Photodermatologie Symposium statt. Der Fokus lag auf der Primär- und Sekundärprävention von Hautkrebs. Ein Themenfeld, das aufgrund steigender Hautkrebsraten die Kompetenz des Dermatologen verstärkt fordert.

Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms steigen weiter an. „Da das Melanom im frühen Stadium heilbar ist, ist die Früherkennung lebensentscheidend für unsere Patienten“, betonte Prof. Holger Hänßle, Heidelberg. Hierbei sind Screening-Untersuchungen unerlässlich.

Primärprävention: dermatologische Beratung gefragt!

Neben der Sekundärprävention spielt auch die Primärprävention eine wichtige Rolle. Die Schutzmechanismen des Körpers vor UV-Strahlung sind unzureichend, wodurch äußere Präventionsmaßnahmen wie die Reduktion der Sonnenexposition sowie Schutz durch Textilien und Lichtschutzmittel unerlässlich sind. Eine essentielle Rolle spielen Aufklärung und Beratung durch den Dermatologen. Studiendaten verdeutlichen den Stellenwert der Beratung. Sie zeigen, dass Patienten, die regelmäßig eine dermatologische Praxis besuchen, nicht nur deutlich besser informiert sind, sondern sich auch besser vor UV-Strahlung schützen als Neu-Patienten. Eine weiteres Ergebnis: Männer, jüngere Personen und Menschen mit höherem Phototyp sind nachlässiger in der Prävention. Dies deckt sich mit aktuellen Umfrageergebnissen aus Deutschland. „Bei der photodermatologischen Beratung sollte man daher auf diese Gruppen besonders achten“, betonte PD Dr. Helger Stege, Detmold.

Mehr Infos auf www.photodermatologie-update.de

Quelle: VIII. Photodermatologie Symposium von La Roche-Posay, 27. Januar 2018, Detmold

Bildnachweis ©John Smith / fotolia.com

 

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