Zukunftsboard Digitalisierung:

Digitalisierung in der Diabetologie weiterdenken

Das zd ist eine Initiative aus Diabetes-Experten auf dem Gebiet der Digitalisierung.
Das zd ist eine Initiative aus Diabetes-Experten auf dem Gebiet der Digitalisierung.

Die fortschreitende Digitalisierung in der Medizin bietet insbesondere im Bereich Diabetes-Management und -Prävention vielfältige Möglichkeiten. Sie können den Nutzer mit konkreten Vorschlägen helfen, gesund zu bleiben oder eine individuell optimierte Betreuung zu erhalten. Damit eine maßgeschneiderte digitale Diabetologie im Alltag gelingen kann, arbeiten neun erfahrene Experten unter anderem aus Diabetologischen Schwerpunktpraxen im „Zukunftsboard Digitalisierung (zd)“ daran, die Digitalisierung in der Diabetologie voranzubringen. Das zd will über digitale Trends aufklären und informieren, aber diese auch bewerten. Unterstützt wird das Zukunftsboard Digitalisierung, das seine Arbeit jetzt in einer Online-Pressekonferenz vorgestellt hat, von der BERLIN-CHEMIE AG.

Deep-Learning-Systeme zur Analyse von Big Data

Ein wichtiger Aspekt ist nach Auffassung von Prof. Dr. Lutz Heinemann aus Neuss das Selbstmanagement der Diabetes-Patienten zu stärken und zwar mit einer sich stetig selbst optimierenden Rund-um-Betreuung zu jeder Tag- oder Nachtzeit. Dafür werden in Zukunft Apps auf „Deep-Learning-Systeme“ zur Analyse der gesammelten „Big Data“ eingesetzt, die beispielsweise Glucose-Werte, Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsdaten sinnvoll auswerten können, um konkrete Vorschläge und Motivationsanreize zur dauerhaften Verhaltensänderung mit praktischen Tipps für die Ernährung und sportlichen Betätigungen zu geben. Solche digitalen Werkzeuge könnten als Ergänzung für das Coaching nützlich sein, jedoch niemals Visiten beim Arzt ersetzen, insbesondere dann, wenn Therapieanpassungen notwendig erscheinen, gab Dr. Jens Kröger aus Hamburg zu bedenken.

Fehlende Kompatibilität der Devices erschwert Diabetesberatung

Zum Diabetes-Management werden derzeit bereits zahlreiche Apps bei Blutzuckermesssystemen, Pumpen und Sensoren angeboten, so Dr. Winfried Keuthage, Diabetologe aus Münster. Wobei die gesammelten Daten in einer Cloud gespeichert werden, die mit Zustimmung des Patienten in der Sprechstunde zur Diabetesberatung genutzt werden können. Ein großes Problem ist die fehlende Kompatibilität verschiedener Devices, da jede Firma ihr eigenes Programm hat, was die Auswertung durch Fachpersonal immer noch vor Herausforderungen stellt: „Es wäre von Vorteil, wenn beispielsweise alle Pumpendaten mit einer Software ausgelesen werden könnten“, so der Hinweis des Experten an die Industrie.  

Initiative Zukunftsboard Digitalisierung (zd)

Das zd will mit seiner Arbeit vor allem den Austausch und die Diskussion mit den Akteuren der Diabetestherapie fördern und Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Diabetologie identifizieren und bewerten. Die Initiative wird unterstützt von der BERLIN-CHEMIE AG. Als starker Partner und führendes Unternehmen im Bereich der Diabetestherapie will die BERLIN-CHEMIE AG gemeinsam mit den Experten des zd den Digitalisierungsprozess in der Diabetologie vorantreiben.

Mehr über das zd, die Mitglieder und die Projekte erfahren Sie unter:

www.zukunftsboard-digitalisierung.de

Quelle: Online-Pressekonferenz: „Digitalisierung in der Diabetologie“ am 17.04.2019. Veranstalter: Berlin-Chemie AG.

Herausgeber: signum [ pr GmbH, nach Informationen der BERLIN-CHEMIE AG

Bildnachweis:© Schmittgall Werbeagentur

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